Freizeit-Monitor 2019: Das machen Hamburger und Schleswig-Holsteiner am liebsten

 
Eine neue Studie stellt die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen vor. Wir zeigen Ihnen die Top 3 Freizeitaktivitäten der Hamburger und Schleswig-Holsteiner.
 
 

Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen 

 

Regelmäßig schaut sich die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen an, was die Deutschen in ihrer Freizeit so treiben. Die Top 3 Freizeitaktivitäten der Hamburger und Schleswig-Holsteiner sind:
 
  • Fernsehen (99%)
  • Telefonieren von Zuhause aus (95%)
  • Musik hören (95%)
 
 
Immerhin ist für 57 Prozent der Norddeutschen auch das Smartphone kaum noch wegzudenken und 82 Prozent surfen regelmäßig im Internet. Damit hat sich die Zahl in den vergangenen fünf Jahren sogar verdoppelt und zeigt: Wir verbringen unsere Zeit immer häufiger online. Aber auch offline geht es  – zumindest bei uns im Norden rund: Im bundesweiten Vergleich genießen wir nämlich deutlich öfter die privaten Stunden zu zweit.
 
 

FOMO oder JOMO?

 

Besonders auffällig ist, dass die Freizeit immer mehr zum Stressfaktor wird. 58 Prozent der Deutschen geben nämlich an, dass sie sich in ihrer Freizeit zu viel vornehmen. Getrieben durch die sozialen Medien, springen junge Erwachsene und Singles besonders häufig von einer Aktivität zur nächsten und wollen sich möglichst nichts entgehen lassen. Dafür steht die amerikanische Abkürzung FOMO: Fear of missing out, also die Angst, etwas in der Freizeit zu verpassen. Dazu kommt der Druck, das Gelebte in den sozialen Medien zu teilen, um möglichst viele Likes zu sammeln. Hier geben sogar 2 von 5 der unter 25-Jährigen an, sich von den sozialen Medien abhängig zu fühlen. Der Zukunftswissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Reinhard rät deswegen, öfter mal das Auslassen und Pausieren von Freizeitaktivitäten zu genießen. Dafür gibt’s praktischerweise auch schon einen Begriff: JOMO – und der steht für Joy of missing out.
 
 

JOMO können vor allem die Ruheständler

 
Denn die höchste Zufriedenheit in der eigenen Freizeit haben die Ruheständler. Sie sind meistens nicht in den sozialen Medien unterwegs und frei von beruflichen sowie privaten Zwängen. Außerdem wählen sie ganz genau aus, wann sie mit wem ihre Zeit verbringen wollen. Das Gefühl: Immer überall dabei sein zu müssen, kennen sie nicht. Und das wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit aus.
 
 

Über die Studie:


Für die Studie „Freizeit-Monitor 2019“ hat die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen mehr als 2.200 Personen ab 14 Jahren im Juni 2019 zu ihrem Freizeitverhalten befragt.  Weitere Ergebnisse finden Sie auch unter: www.freizeitmonitor.de
 
 
Julia Freistedt
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