Extreme Tierquälerei: Bis auf die Rippen abgemagerter Kater vor Tierheim ausgesetzt

 
Extreme Tierquälerei: Bis auf die Rippen abgemagerter Kater vor Tierheim ausgesetzt
Krank, fast verhungert, ausgetrocknet, völlig verfilzt – in erbärmlichen Zustand wird der 9-jährige „Macho“ vor einigen Wochen vor dem Tierheim an der Süderstraße in Hamburg gefunden. Ein verstörender Brief liegt bei. Die Pfleger versuchen den Kater aufzupäppeln, können ihn aber nicht mehr retten.
 
Die schockierenden Bilder und was in dem Brief steht, sehen Sie in unserem Video.
 

Machos Leidensweg

Als Macho gefunden wird wiegt er nur 2,8 Kilo – für einen Kater dieser Größe sind aber 4-5 Kilo normal! Trotz intensiver Pflege und Betreuung baut er immer weiter ab. Vermutlich hatten der Futter- und Wassermangel seine Organe bereits zu stark geschädigt. Vor wenigen Tagen liegt er nur noch in seinem Körbchen, kann nicht mehr stehen oder laufen. Die Tierschützer können schlussendlich nichts mehr für ihn tun.
 

Wer tut so etwas? 

Der oder die Täter sind bisher nicht bekannt. Der Hamburger Tierschutzverein hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Das Aussetzen eines Tieres stellt einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar und wird mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet. Außerdem liegt in diesem Fall „Quälerische Tiermisshandlung durch Unterlassen“ vor. Strafe: Bis zu 3 Jahre Haft.
 

Hinweise erbeten

Der Hamburger Tierschutzverein bittet um Mithilfe bei der Aufklärung. Hinweise – die zur Ermittlung des Halters führen – werden mit einer Belohnung von 500 Euro honoriert. Der Tierschutzverein teilt mit: „Das Einzige was wir nun noch für Macho tun können, ist den Verantwortlichen zu ermitteln, der dem Kater die notwendige tierärztliche Versorgung über längere Zeit vorenthalten hat und darum für das vorzeitige Ende seines Lebens verantwortlich ist.“
 

Kontakt:

Die Tierschutzberatung des Vereins ist montags bis freitags telefonisch zwischen 10 und 14 Uhr unter folgender Nummer erreichbar: Tel. (040) 211106-25
Die E-Mail-Adresse lautet: tierschutzberatung@hamburger-tierschutzverein.de
Mag ich