Beruf: Computerspieler


Smartphone, Computer oder Konsole – die Spieleindustrie boomt. Besonders beliebt sind Strategiespiele wie „World of Warcraft“. Dabei lösen Gamer, die über das Internet vernetzt sind, gemeinsam Aufgaben in virtuellen Welten. Das Thema eSports ist inzwischen so groß, dass enorme Preisgelder bei Turnieren und Wettbewerben winken.

Über welche Summen wir hier reden und was das erfolgreiche Computerspielen ausmacht, verrät ihnen der Profispieler Maro Franke aus Göttingen in unserem Video.

eSports-Profis sind wahre Athleten


Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule haben professionelle Zocker genau untersucht und dabei verblüffende Erkenntnisse gesammelt: Die Spieler sind während der Wettkämpfe ähnlich großen Belastungen ausgesetzt wie andere Spitzensportler. Während eines Wettkampfs liegt die Herzfrequenz zwischen 160 und 180 Schlägen pro Minute. Das entspricht einem sehr schnellen Lauf. Hinzu kommen sehr hohe motorische Ansprüche.

Siegeszug der digitalen Ligen


Mit der Verbreitung des Internets brach für die Computerspieler ein neues Zeitalter an. Wurde vorher noch alleine zu Hause gezockt, war es auf einmal möglich mit einer Vielzahl von anderen Gamern zeitgleich zu spielen. Die ersten professionellen Ligen traten in den 1990er Jahren auf. Im Jahr 2000 wurden die ersten „World Cyber Games“ in Südkorea ausgetragen. Die professionellen Zocker-Karrieren sind allerdings kurz: In der Regel ist mit Mitte 20 Schluss, weil die Reflexe nachlassen und die jüngere Konkurrenz Vorteile hat.

eSports-Spieler aus Göttingen
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