Erst Diagnose Blutkrebs, dann auch noch Corona – doch Jens aus Pinneberg gibt nicht auf

 

Es ist ein doppelter Schock für Jens Imbeck-Schlegel aus Pinneberg. Im Februar bekommt er zunächst die Diagnose Blutkrebs. Während seiner Behandlung in der Uniklinik Hamburg-Eppendorf steckt sich der Familienvater dann auch noch mit Corona an.

 

Warum ihm das sogar einen regelrechten Energieschub gibt, erzählt er im Video.

 

„Eigentlich kann ich nur weiterleben, wenn ich eine Stammzellenspende kriege“

 

Jens gehört zu den Leukämiepatienten, die einen besonders schweren Verlauf der Krankheit haben. "Eigentlich kann ich nur weiterleben, wenn ich eine Stammzellenspende kriege", sagt der Familienvater. Aber noch ist wegen Corona keine Typisierungsaktion möglich. Wer sich über die DKMS für ihn testen lassen will, kann sich nur ein Test-Stäbchen nach Hause schicken lassen. Wie einfach Sie einen solchen Test bestellen können, erfahren Sie hier.

 

„Zwischendurch habe ich Angst, dass es nicht weiter gehen könnte“

 

Bei Jens hat die letzte Chemotherapie nicht mehr angeschlagen, deshalb hofft er bereits Anfang Juli eine Stammzellenspende zu bekommen. Zwei mögliche Spender hat er bereits in Aussicht, aber die passen nicht optimal: Die Stammzellen von Jens Tochter stimmen in fünf von zehn Merkmalen überein. Und in Chile wurde ein Stammzellenspender gefunden, bei dem neun von zehn Merkmale passen. Eine hundertprozentige Übereinstimmung wäre allerdings das Beste, deshalb geht die Suche auch weiter. Wird kein optimaler Stammzellenspender gefunden, versuchen die Ärzte die Zellen seiner Tochter oder die Stammzellen aus Chile zu verwenden. 

 

Susanne Böhm / Carmen Gocht 

 

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