Ein Jahr E-Scooter in Hamburg: Die Bilanz

 

Es gibt wohl kaum ein Fortbewegungsmittel, welches so polarisiert wie die E-Scooter. Inzwischen in zahlreichen deutschen Großstädten an jeder Straßenecke anzutreffen, sind die einen von den Elektro-Flitzern begeistert, während sich andere fragen, was die Dinger eigentlich bringen sollen.

Was die Hamburger von den Rollern halten, erfahren Sie im Video.

 

Hamburger Politiker ziehen Bilanz - Hip aber kein Wandel

 

"Ist glaube ich ein Produkt, was das Lebensgefühl junger Leute anspricht", so der Hamburger Verkehrssenator Anjes Tjarks. 

Einen wirklicher Verkehrswandel sei aber bislang durch die Roller nicht eingetreten. Ein Auto werde durch den Gebrauch der Roller nicht ersetzt, vielmehr nutzen es vor allem junge Menschen, um kleine Strecken spontan zurück zu legen. Trotzdem sei der Effekt positiv, da viele einen Elektromotor als Statussymbol zu sehen. 

 

Probleme machen oft die Fahrer

 

Nach einem Jahr E-Scooter stellt die Opposition aber auch fest: Viele Nutzer halten sich nicht an die Verkehrsregeln. 

"Man sieht auch sehr deutlich, dass es eine große Unzufriedenheit bei uns in der Stadt gibt, weil einige rücksichtslos fahren, angetrunken fahren, zu zweit fahren und das mit dem Abstellen noch nicht klappt, die liegen teilweise einfach in der Gegend rum", so Dennis Thering von der CDU im Interview. Die Partei fordert daher eine bessere Kontrolle und Regulierung durch den Senat. 

 

Lisa Siewert / Katrin von Danwitz

 

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