Eichhörnchen-Papa: Artur Fischer-Meny kümmert sich um Stadtnager am Hamburger Hafen

 

Der Radiojournalist Artur Fischer-Meny hat am Venusberg, unweit der Hamburger Landungsbrücken, Futterstationen aufgestellt, verwöhnt die Tiere aber auch höchstpersönlich mit Leckereien. Videos davon gibt's im Netz – weltweite Klickhits! Täglich ist Artur Fischer-Meny bis zu zwei Stunden für seine Racker im Einsatz. Die einzelnen Tiere kann er voneinander unterscheiden und so hat jeder Nager auch seinen eigenen Namen bekommen – Enkelchen, Spiderhorn, Fleckchen, Chap - und so weiter.

Wie der 46-Jährige mit seinen Lieblingen kommuniziert und ob das Füttern der Wildtiere überhaupt sinnvoll ist, erfahren sie im Video von unserer Kollegin Annalena Gutmann.

 

Unnatürlicher Feind: Autofahrer


Um die Eichhörnchen besser vor dem Stadtverkehr zu schützen, hat der Tierfreund Warnschilder aufgestellt. Darauf zu lesen: „Squirrel Crossing“, zu Deutsch: Eichhörnchen queren. Inzwischen hat Artur Fischer-Meny dafür sogar eine offizielle Genehmigung vom Bezirksamt Mitte bekommen. Vergleichbare Schilder gibt es in Australien, dort allerdings für Kängurus.

 

Eichhörnchen-Zoff


Das Engagement stößt zwar bei den Tieren durchweg auf Gegenliebe, nicht aber bei allen Anwohnern. Da der Radiojournalist für seine Facebook-Seite „Großstadt-Eichhörnchen“ Kameras zur Dokumentation aufgestellt hat, fühlen sich einige Nachbarn beobachtet und durch die Warnschilder gegängelt. Inzwischen gab es eine Mediation mit dem Bezirksamt. Ergebnis: Eichhörnchen-Artur nimmt die Tiere weiterhin auf, filmt aber nicht mehr in die Häuser.

 

 

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