Ehepaar streitet mit Stadt: Der Heckenkrieg von Ahrensburg

 

Eine Buchenhecke in Ahrensburg sorgt für Streit zwischen Ehepaar Senftleben und der Stadt Ahrensburg. Die breit gewachsene Buchenhecke würde angeblich zu weit über den Bürgersteig ragen und somit Verkehrsteilnehmer gefährden. Ein radikaler Schnitt soll Abhilfe schaffen.

 

Wie die angeblich gefährliche Hecke tatsächlich aussieht und welche Hecke auch nicht ganz im grünen Bereich liegt, sehen Sie im Video.

 

Ein Brief voller Widersprüche

 

Die Stadt fordert einen radikalen Schnitt und fordert einen Rückschnitt der Hecke um 40cm. „Ich denke mal, dann ist die Hecke hin,“ so Wilhelm Senftleben. Bereits im vergangenen Herbst weigerte sich die Familie der Aufforderung der Stadt zu folgen. Ende Februar flatterte ein weiteres Schreiben ins Haus. Bis zum 16. März muss die Hecke zurückgeschnitten werden, so verlangt es die Stadt. Im selben Brief wurde jedoch einige Zeilen später darauf hingewiesen, dass ein Schnitt ab dem 1.März bis 30.September verboten sei, dies schreibt das Naturschutzgesetz vor.

 

Die Stadt fordert einen saftigen Stundenlohn

 

Ehepaar Senftleben legte gegen das Schreiben Widerspruch ein und die Stadt reagierte sofort. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer steht über dem Naturschutz, daher darf die Hecke gestutzt werden. Für einen saftigen Stundenlohn, von 110 Euro plus Bußgeld, will die Stadt selbst den Heckenschnitt vornehmen. Das Ehepaar hat nun eine einstweilige Verfügung beantragt. Wie die Hecke in Zukunft aussehen wird, bleibt somit offen.

 

Katharina Steinhöfel / Mandy Utes

 

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