Dschungelcamp 2020: Toni Trips legt Mobbing-Geständnis ab, ihre Oma wusste von nichts

 

Nach ihrem Mobbing-Geständnis kennt nun ganz Deutschland die schwierige Vergangenheit von Sängerin Toni Trips. Die 22-Jährige lebt in Hamburg mit ihrer Oma in einer WG, sie haben ein vertrautes Verhältnis und doch kannte Oma Finka Ivanic nicht die ganze Vergangenheit ihrer Toni. Wir haben die 73-Jährige in der WG besucht und mit ihr über Toni gesprochen.

 

Die Reaktion ihrer Familie zeigen wir im Video.
 

Schrill und bunt: Wer ist Toni Trips?


Auffällig fröhlich, gut gelaunt und ausgefallen - so kennt man die ehemalige DSDS-Teilnehmerin Toni Trips, die mit elf anderen Teilnehmern in das RTL-Dschungelcamp gezogen ist. Doch das ist nicht immer so gewesen. Am Wochenende zeigte sich die Hamburgerin vor Millionenpublikum von ihrer emotionalen Seite und sprach über ihre schwierige Vergangenheit:
Als Toni 14 Jahre alt ist erkrankt ihre Mutter an Multiple Sklerose. Sie wird halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Toni reißt aus und flüchtet sich in das Hamburger Nachtleben.
 

Nacktfotos und Psychiatrie – ihre Familie wusste nichts


Weil Toni nicht dem Mainstream entspricht, sich individuell kleidet und auffällig aussieht, wird sie in ihrer Schulzeit gemobbt, kommt sogar in eine psychiatrische Einrichtung – die Folge eines Nacktfotos, das gegen Tonis Willen in den sozialen Medien verbreitet wurde.
Für die Familie kam dieses Geständnis überraschend, denn sie bekommt diese Geschichte erst durch das Dschungelcamp mit: „Es berührt einen natürlich schon, dass sie so eine harte Zeit hatte. Und dass sich jetzt so langsam alles zum Guten wendet“, erzählt uns Natali Steffen, Tonis Großcousine.
Ihre Familie beschreibt Toni als liebevoll und hilfsbereit. Eigenschaften, die ihr im Dschungel sicherlich auch weiterhelfen werden und die Dschungel-Krone vielleicht nach Hamburg holen.
 
Franziska Geißler / Jana Pütz
 
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