Spürhund Raptor: Vor ihm müssen sich Schmuggler in Acht nehmen

 

Bei der Suche nach Drogen hat der Zoll hoch spezialisierte Helfer: Spürhunde wie den belgischen Schäferhund Raptor.  Wir haben ihn und sein Herrchen bei einem Einsatz auf der A30 auf einem Rastplatz in Schüttorf begleitet, direkt an der holländischen Grenze.

 

Wie Raptor dabei vorgeht und ob er Drogen gefunden hat, sehen Sie im Video.

 

Der will doch nur spielen

 

„Ein Drogenspürhund muss Spieltrieb ohne Ende haben“, sagt Gerhard Weiß. Und der muss es wissen. Der Hundeführer hat Raptor zum Spürhund ausgebildet: „Die Sucharbeit ist im Prinzip eine Beutearbeit, die dem Hund ursprünglich dem Nahrungserwerb dient. Er sucht um zu finden, um zu fressen - und das richten wir für den menschlichen Gebrauch ab.“

 

Auch nach Feierabend ein Team

 

Gerhard Weiß und Raptor sind auch nach Dienstschluss gemeinsam unterwegs. Sie spielen beim Spazierengehen und teilen sich ein Zuhause. „Ich vermenschliche den Hund deswegen nicht aber er gehört zur Familie. Es ist eine Herzensangelegenheit“, sagt Gerhard Weiß. 

 

Ein Job für echte Hunde

 

Nicht jeder Hund ist geeignet für den Spezialisten-Job: Temperamentvoll und unerschrocken müssen die Vierbeiner sein. Denn ein Spürhund zu sein, strengt an. Beim Schnüffeln atmet der Hund bis zu 300 Mal pro Minute. Da ist Ausdauer gefragt.

 

Friederike Gründken / Metin Turan

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