Dramatische Lage: Krabbenfischer kämpfen um ihre Existenz

 

Das Krabbenbrötchen ist von unseren Küsten nicht wegzudenken. Die Preise für Krabben sind im Moment so niedrig, wie schon sehr lange nicht mehr und genau das ist das Problem. Nun wollen die Fischer auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen.

 

Warum die Krabbenfischer jetzt in Büsum „spenden statt verschachern“ – sehen Sie im Video.

 

Fischer spenden für die Seenotretter

 

Insgesamt 1000 kg Krabben sind heute in Büsum unter dem Motto „spenden statt verschachern“ gespendet worden. Der Erlös geht zu 100% an die Seenotretter.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt und das, obwohl sie sich nur durch Spenden finanzieren. Sie sind auf der Nord- und Ostsee mit 60 Schiffen Rund um die Uhr im Einsatz, um Leben zu retten.

 

Krabben zum Schnäppchen-Preis

 

Bereits 2018 waren die Fangquoten, genau wie dieses Jahr, gut und die Großhändler haben sich ihre Lager vollgemacht. Es gibt zurzeit also ein Überangebot an Krabben, da es den Beständen in der Nordsee erstaunlich gut geht. Nach eigenen Angaben bekommen die Krabbenfischer in diesem Jahr einen durchschnittlichen Kilopreis von 2,89 Euro für ihren Fang. Letztes Jahr bekamen sie noch unglaubliche 11 Euro für ein Kilo.

 

Camilla von Elm

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