"Wir haben Probleme mit Wölfen, wir brauchen Hilfe!"


Im Landkreis Dithmarschen sind um die 50 Bewohner auf die Straße gegangen - und das aus Angst um ihre Kinder und ihre Tiere! Ein Hilfeschrei, denn mittlerweile gibt es schon vier hungrige Wölfe in Schleswig-Holstein.

97 Nutztiere sind dem Wolf in Schleswig-Holstein bereits zum Opfer gefallen

Hier im Landkreis kommt es beinahe täglich zu Wolfsrissen. Die Landwirte aus der Region sind verzweifelt und haben Angst um ihre Tiere. In den sozialen Netzen berichten die Schafhalter von den Angriffen auf ihre Herden und zeigen traurig die Bilder ihrer toten Schützlinge.

 "Wir haben Probleme mit den Wölfen. Wir brauchen Hilfe!“

Die Landwirte wissen sich nicht mehr zu helfen und gehen auf die Straße. Knapp 50 von ihnen demonstrieren, um so den Wolf endlich loszuwerden und die Aufmerksamkeit der Politik auf sich zu ziehen. Umweltminister Jan-Philipp Albrecht nimmt die Sorgen der Landwirte durchaus ernst. Die vier Landkreise Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und Segeberg gelten seit Mittwoch als Präventionsschwerpunkte. Das bedeutet, dass Landwirte mit mehr als 500 Tieren einen Schutzzaun vom Land bezahlt bekommen.

Ein Anfang und dennoch nicht die Lösung: Der sogenannte Problemwolf aus Pinneberg hat bereits so einen Zaun überwunden. Bastian Vollmer berichtet.

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