Mit dem Rad durch den Norden: Diese Touren sollten Sie unbedingt ausprobieren


Diese Radtouren in Hamburg und Schleswig-Holstein haben wir für Sie herausgesucht.

Radeln rund um Büsum

>> Start: Bahnhof Büsum
>> Länge: 40 Kilometer
>> Die Route finden Sie hier

Nordsee pur gibt’s auf der Radstrecke rund um das Ausflugsziel Büsum. Um die Tour richtig genießen zu können, sollte etwas Kraft in den Beinen nicht fehlen, denn: hier im Norden kann es auch mal ganz schön windig zugehen. Eine kurze Pause lohnt sich am Eider-Sperrwerk. Dort hat man einen guten Ausblick über Nordsee und den Fluss Eider. Zurück nach Büsum geht es durch die kleine Gemeinde Westerdeichstrich. Wer sich zum Ende der Tour dann richtig belohnen will, kann sich am Büsumer Deich noch eine leckere Portion frisch gepulter Nordseekrabben gönnen!

Von Lübeck-Travemünde bis nach Lüneburg

>> Start: Je nach Länge können alle Orte mit der Deutschen Bahn erreicht werden, sie fährt stündlich und nimmt Fahrräder mit
>> Länge:  Komplett etwa 116 Kilometer
>> Info: Der Radweg ist über die gesamte Strecke ausgeschildert

Für diese Tour sollten Sie entweder sehr fit sein oder aber eine Übernachtung einplanen: Die 116 Kilometer lange Alte Salzstraße verbindet die beiden alten Hansestädte Lübeck in Schleswig-Holstein und Lüneburg in Niedersachsen. Früher wurde hier wertvolles Salz transportiert, heute entdecken Radler auf der Strecke die Schönheiten des Herzogtums Lauenburg, durch das die Tour führt. Von Travemünde geht's nach Lübeck mit den prachtvollen Backsteinhäusern, dem Holstentor und historischem Salzspeicher. Die Tour führt weiter nach Mölln am schönen See vorbei. Über Büchen und Lauenburg kommen Sie am Schiffshebewerk Scharnebeck und dem Kloster Lüne vorbei - es ist quasi das Tor zu Lüneburg. 


Von der Strandperle über Rissen ins Wildgehege Klövensteen

>> Start: Strandperle, Övelgönne 60, Hamburg
>> Länge: 35 bis 40 Kilometer
>> Die Route finden Sie hier

Von der Strandperle aus nach rechts in Richtung Rissen halten. Sie müssen ein kurzes Stück durch den feinen Elbstrand schieben, bevor es auf dem Hans-Leip-Ufer auf festem Untergrund losgehen kann. Immer geradeaus geht es am Elbstrom entlang, vorbei am Fähranleger Teufelsbrück, hin zum Falkensteiner Ufer. Hier lohnt es sich, das Rad kurz abzustellen. Das Falkensteiner Ufer mit seinem prägnanten Leuchtturm ist einer der schönsten Uferzüge, den die Elbe zu bieten hat. Bei tollem Wetter kann man sogar den Sprung ins Wasser wagen. An der Ländergrenze scharf rechts auf den Grenzweg fahren und durch Rissen ins Wildgehege Klövensteen. Ab dem Ortsausgang von Hamburg-Rissen ist das Wildgehege bereits über den „Schulauer Moorweg“ ausgeschildert. Wer mag, kann die Strecke auch zurück fahren oder aber den Weg durch den Waldpark Marienhöhe nehmen und dann in Blankenese wieder ans Hans-Leip-Ufer zurück zur Strandperle.

Rundtour um den Hamburger Flughafen

>> Start: U3  Saarlandstraße
>> Länge: 24 Kilometer
>> Die detaillierte Route finden Sie hier. 

Auf dieser Radtour kriegen Sie zwischendurch mächtig auf die Ohren: Auf dem spektakulärem Rundkurs geht es einmal um den Hamburger Flughafen. Von der Strecke aus gibt es nicht nur einen tollen Blick auf den Flugbetrieb – auch landschaftlich kommen Radler hier voll auf ihre Kosten - die Umgebung rund um das Gelände ist sehr idyllisch. Start der Tour ist der Hamburger Stadtpark am Stadtparksee/Saarlandstraße. Über Hindenburgstraße und Weg am Jäger geht es in Richtung Landebahn 05/23 und ist schon mittendrin im Flughafenbetrieb. Auf der Strecke können Sie beim "Coffee to fly" einkehren – und sich vom Fernweh der startenden Flieger packen lassen.

Deichtorhallen nach Zollenspieker

>> Start: Deichtorhallen
>> Länge: etwa 50 Kilometer
>> Die Strecke finden Sie hier

Von den Deichtorhallen Hamburg über Altländerstraße und Hochwasserschutzanlage Großmarkt immer am Wasser entlang. Am Oberhafenkanal Fußgängerunterführung nehmen und über den Alexandrastieg über die Brücke zum Elbpark Entenwerder. Auch, wenn Sie noch nicht lange unterwegs sind, ein Kaffee im Entenwerder 1 lohnt sich. Hinter dem Entenwerder Park biegen Sie gleich beim Kaltehofer Hauptdeich ein. Hier fängt das idyllische Dorfleben an. Weiter geht’s in Richtung Dove Elbe, in die man bei tollem Wetter kopfüber hineinspringen kann. Einmal um die Dove Elbe herum fahren wieder bis zum Ausgangspunkt. Wer noch Kräfte hat, kann weiterradeln in Richtung Zollenspieker. Für alle anderen, geht es zurück zum Ausgangspunkt Deichtorhallen. 

Tour durch die Haseldorfer Marsch

>> Start: S-Bahnstation Wedel
>> Länge: etwa 40 Kilomter
>> Die Route finden Sie hier.

Diese abwechslungsreiche Radtour beginnt und endet in Wedel. Schauen Sie auf jeden Fall gleich zur nahe gelegenen Schiffsbegrüßungsanlage "Willkommhöft" am Elbufer. Schiffe, die den Hamburger Hafen anfahren oder verlassen, werden hier begrüßt oder verabschiedet, indem die Hamburger Flagge „gedippt“ wird. Auf dem Strandweg geht es entlang eines Seitenarms der Elbe und an der Deichstraße links ab. Hier beginnt der Planetenlehrpfad, dem Sie folgen. Vorbei am Cafe Fährmannssand hat man einen freien Blick auf das weitläufige Süßwasserwatt. Im weiteren Tourenverlauf wird der Radler durch das Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe geleitet, welches mit seinen großen Wasserflächen und der großen Artenvielfalt beeindruckt. Die Route führt weiter zur sehenswerten historischen Drehbücke in Neuendeich. Ab Heist geht es an der Geestkante entlang bis zum Landschaftsschutzgebiet Holmer Sandberge. Es beheimatet die größten Binnendünen Schleswig-Holsteins. Von hier geht es durch den Wald zurück nach Wedel.


Radtour durch die Geltinger Birk

>> Start: Birklein Picknick-Station, Beveroe 1a, 24395 Nieby
>> Länge: 12 Kilometer
>> Hier finden Sie die Route

Das Naturschutzgebiet Geltinger Birk liegt an der nordöstlichen Spitze Angelns, am Ausgang der Flensburger Förde. Es ist mit einer Gesamtfläche von 773 ha das größte Naturschutzgebiet des Kreises Schleswig - Flensburg. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Start ist an der Birklein Picknick-Station. Hier gibt es einen großen Parkplatz - und ab geht's aufs Fahrrad über den gut zu befahrenen Sandweg Beveroe hinein in die Geltinger Birk. Stoppen Sie kurz an der Mühle Charlotte, die Korn- und Schopfmühle wurde 1835 erbaut. Weiter dem Weg am Wasser folgen - der Blick ist einzigartig. Die nächsten Stationen auf der Strecke: Nabu-Hütte, Birk Nack ganz oben am Zipfel der Birk und der Aussichtsturm auf der anderen Wasserseite zurück. Über die Ort Falshöft und Nieby geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Kathrin Bensemann

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