So zaubern sie schnell leckere Stachelbeermarmelade

 

Viele kennen die Stachelbeere bestimmt nur als kleine, saure Frucht auf der Baisertorte von Oma. Doch die kleine Frucht kann noch mehr - und wird laut einem Trend in Niedersachsen immer beliebter. Neue, weniger saure Sorten lassen der vitaminreichen Beere ein leicht säuerliches Aroma. Und wer die gesunde Beere lieber nicht pur vernaschen will, für den gibt es auch die Variante als Stachelbeermarmelade.

 

Einfaches Rezept für Stachelbeermarmelade (ergibt etwa 6 Gläschen)


- 1 Kilogramm Stachelbeeren
- 500g Gelierzucker (immer Verhältnis 2 zu 1, also doppelte Menge Stachelbeeren)
- Zitronenmelisse oder Minzblätter

 

Zubereitung:


Die Stachelbeeren von den Stielen/Blütenresten befreien und in einem Topf leicht andrücken, so kann der Gelierzucker besser in die Beeren dringen. Dann den Gelierzucker dazugeben, gut umrühren und 90-120 Minuten ziehen lassen.
Dann mit einem Handmixer die Früchte pürieren, gerne auf langsamer Stufe, damit die kleinen Kerne nicht zerstört werden, das würde die Marmelade saurer machen. Dann auf dem Herd ca. 4-6 Minuten kräftig aufkochen lassen.
Eigentlich reicht das schon, aber für die Verfeinerung kann man Minze- oder Zitronenblätter als kleines Bund für ein tolles Aroma in die kochende Masse legen und nach dem Kochen das Bund einfach wieder rausnehmen. Auch am Boden der Marmeladengläser kann man noch ein, zwei Blätter hineinlegen. Dann die warme Marmelade in die Gläschen füllen, Deckel drauf und ein paar Minuten das Glas direkt auf den Kopf stellen, dann werden der Deckel und die Ränder noch etwas sterilisiert. Fertig ist die Stachelbeermarmelade. Und jetzt: Guten Appetit!

 

Stephan Lang / Vanessa Fritz

 

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