So gefährlich kann am Steuer der kurze Blick auf's Handy sein

 

Allein in Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 16.000 Verstöße festgestellt - gegen das Handy-Verbot am Steuer. Dabei drohen da mittlerweile saftige Strafen zwischen 100 und 200 Euro, sowie Punkte in Flensburg. Wie sehr der kurze Blick aufs Handy tatsächlich ablenkt, das hat unsere Reporterin bei einem Versuch auf dem ADAC Testgelände in Booksee am eigenen Leib erfahren. 

 

Im Video zeigen wir Ihnen, wie schnell unsere Reporterin einem anderen Auto aufgefahren ist. 

 

Unfallopfer haben noch nach dem Aufprall das Handy in der Hand

 

Es ist nur ein kurzer Blick, einmal die Aufmerksamkeit nur für's Handy, einmal nicht Achtsam auf der Straße. Es sind nur ein paar Sekunden, dann der harte Aufprall. Unsere Reporterin Maria Patz sitzt auf dem Testfahrgelände des ADAC hinter dem Steuer und soll eine Whatsapp schreiben. Sie kommt noch nicht mal dazu, das erste Wort richtig auszuschreiben und es knallt. Sie kann nicht glauben, wie schnell sie in einem Unfall verwickelt wäre. Was sie aber am allermeisten schockt ist der Fakt dass sie noch immer das Handy in der Hand hat. Reporterin Maria Patz beim Fahrtraining: "Das Telefon schmeißt man nicht weg, man hält es fest. Ich bin erstaunt, hätte ich nicht gedacht" Jedes Mal wenn sie in die Hindernisse hineingefahren ist, hatte sie ihr Handy noch fest in der Hand. Das ist auch bei realen Unfällen oft der Fall. Häufig werden Unfallopfer geborgen, die noch immer ihr Telefon umklammern. 

 

Maria Patz / Antonia Giese

 

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