Das beinhaltet die Schleck-Verordnung in Niedersachsen

 

Da muss man erstmal zwei Mal hingucken. Der Humor der Niedersachsen während der Corona-Krise scheint offenbar nicht auf Eis gelegt zu sein. Auf der offiziellen Website des Landes beantworten die Norddeutschen die von Bürgern häufig gestellte Fragen zum Thema "Alltag in Zeiten des Coronavirus". Eine Frage davon ist: 

 

Gilt dieser Abstand von 50 m auch für ein in einer Eisdiele erworbenes Leckeis?​ 

 

Die knappe Antwort auf der Seite: 
"Bei der Anwendung der Verordnung darf insofern pragmatisch vorgegangen werden, als durch erstes rasches Lecken an einer Eiskugel während des zügigen Sichentfernens von der Eisdiele ein Heruntertropfen des Eises auf Kleidung oder Fußboden verhindert werden darf. Für den Verzehr des Resteises gilt jedoch der Abstand von 50 Metern. ;-)"

 

Heißt also: Ein kurzer Hilfs-Schleck, der das auf den Boden kleckern des Eises verhindert, darf schnell gemacht werden. Das restliche Eis muss dann aber im Abstand von 50 Metern vernascht werden. Wer also zwei Mal schleckt oder gar nur 49 Meter Abstand zur Eisdiele hat, wagt sich auf ganz dünnes Eis. Na immerhin gab's zum Schluss noch den Zwinkersmiley, so ernst meinen es die Niedersachsen dann wohl doch nicht. ;-)

 

Antonia Giese

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