Corona-Abbruch kurz vor Premiere: Darf „Harry Potter“ in Hamburg bald doch noch starten?

 
Der Umbau der Hamburger Großmarkthalle für das Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“ kostete 42 Millionen Euro. Doch zur Aufführung kam es nie: Zwei Tage vor der Premiere musste die aufwändige Produktion wegen der Coronakrise gestoppt werden und bis jetzt ist der Festsaal leer. Normalerweise hätten achtmal pro Woche jeweils 1600 Besucher hier verzaubert werden sollen.
 
Warum der Hauptdarsteller mittlerweile im Altenheim jobbt anstatt auf der Bühne zu stehen, erzählt er im Video.


Wie könnten Aufführungen unter Corona-Bedingungen aussehen? 

 

Auf der Bühne die Corona-Abstände einzuhalten, ist nicht möglich. Stattdessen könnte ein Konzept mit täglichen Corona-Tests und Quarantäne-Regelungen für die Schauspieler helfen - ähnlich wie in der Fußball-Bundesliga. Außerdem müssten die Vorstellungen mit weniger Zuschauern stattfinden, die die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Für den Neustart benötigt das Theater eine Sondererlaubnis der Behörden.


Neustart kostet nochmal 5 Millionen Euro 

 

Sollten die Behörden zustimmen, wird der Veranstalter in gut 6 Wochen entscheiden, ob Harry, Hermine, Ron und Co. ab dem 4. Oktober endlich wieder auf der Bühne stehen dürfen. Allerdings bedeutet ein Neustart viel Risiko für die Verantwortlichen, denn die Gefahr, dass die Show coronabedingt erneut abgesagt wird, bleibt.

 

Jan Bulig / Vanessa Fritz 

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