Bürgerschaftswahl: Kriegsflüchtlinge erzählen, woran es bei der Integration in Bremen hapert

 
Abdullah Jawaheri und Mustafa Mosavy sind aus Afghanistan nach Deutschland geflohen. In ihrem Heimatland herrscht Krieg. In Bremen wollen die jungen Männer neu anfangen. Doch das ist für Abdullah und Mustafa nicht leicht: sie finden in Bremen keine eigene Wohnung und keinen Job. Von der Bremer Politik wünschen sich die beiden Flüchtlinge deshalb mehr Unterstützung bei der Integration.

Was genau sich Abduallah und Mustafa erhoffen, sehen Sie im Video.
 


Das planen die Parteien unter anderem für die Integration von Flüchtlingen in Bremen:


SPD


- weitere Sprachförderung nach Bedarf auch nach dem zweijährigen
  Pflicht-Sprachkurs
- Unterstützung für Stadtteile, die sich für Integration einsetzen


CDU

- vereinfachter Einstieg in den Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte
- Geflüchtete sollen mindestens das Sprachniveau B2 erreichen


B'90/Grüne

- vereinfachter Zugang zum Arbeitsmarkt und einfachere Anerkennung von
  Qualifikationen
- Schulpflicht für Flüchtlinge auch über das 18. Lebensjahr hinaus


Die Linke

- Verlängerung des zweijährigen Vorkurs nach Bedarf
- Förderung von Sportangeboten, die sich für Integration engagieren


FDP

- Zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Wirtschaft für
  Flüchtlinge
- Förderung der offenen Jugendarbeit


AfD

- Die AfD stellt keine Konzepte zur Förderung der Integration vor, sondern
  fordert von Flüchtlingen, sich selbst zu integrieren


BiW

- Ehrenamtliche sollen die Sprachförderung und weitere Integrationshilfe
  für Schüler mit Migrationshintergrund übernehmen
- Für erwachsene Flüchtlinge ist laut Wahlprogramm keine
  Integrationsförderung vorgesehen


Hintergrundinfos zu den Wahlprogrammen der Parteien:

Bundeszentrale für politische Bildung


Autoren: Mareike Baumert / Julia Franz / Jacqueline Schulz

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