Brick Mansions


Luc Besson war in seiner langen Karriere schon an vielen erfolgreichen Filmen beteiligt. Einige Jahre lang galt das Credo: Was Besson anpackt, wird zu Gold. Doch diese Zeit ist schon lange dabei. „Brick Mansions“ ist das Remake eines mittelmäßigen Besson-Films von 2004 („District 13“) mit wenig innovativer Action und einer abstrusen Handlung. Eigentlich sollte der Film also ohne großes Aufsehen nach wenigen Wochen wieder in der Vergessenheit versinken – wäre da nicht der Umstand, dass der Hauptdarsteller des Streifens Paul Walker ist.

Eben jener Walker, dessen Leben vor einigen Monaten in einem zertrümmerten Porsche in Kalifornien endete. „Brick Mansions“ war der letzte Film, den er komplett abdrehte. Zufälligerweise zeigt er sich in dem Film unbesiegbar, und steigt ein ums andere Mal quasi unverletzt aus Autowracks. Walker wird dem Film wahrscheinlich ein paar Tausend Zuschauer mehr bringen, als er verdient hätte, doch besser wird der Streifen dadurch trotzdem nicht.

Das schreibt der Filmverleih:
Schmelztiegel Brick Mansions, Detroit. Herrschaftsterritorium des Drogenbarons Tremaine und Einsatzgebiet von Undercover-Cop Collier im Kampf gegen Kriminalität und Korruption. In dem von einer gewaltigen Mauer abgeschotteten Ghetto tobt die tägliche Gewalt. Doch die bekommt eine ganz neue Dimension, als Tremaine in den Besitz einer hochgefährlichen Waffe gelangt, mit der er die ganze Stadt zu vernichten droht. Die wahnsinnige Bedrohung fordert ungewöhnliche Maßnahmen: Im Kampf gegen den Drogenboss vereint sich Collier mit dem Ex-Sträfling Lino zu einem schlagkräftigen Team und ist auf dessen Insiderwissen angewiesen. Der hat eine ganz persönliche Mission – denn Tremaine hat Linos Freundin in seine Gewalt gebracht.

Darsteller: Paul Walker, David Belle, RZA, Gouchy Boy, Catalina Denis, Robert Maillet, u. a.

Drehbuch: Luc Besson

Regie: Camille Delamarre

FSK: Ab 16 Jahren

Im Internet: www.brickmansions.de

Brick Mansions
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