Ein neues Projekt für die Hoffnung: Unterstützung für Bremens Brennpunktkids

 

Das Armutsrisiko ist deutschlandweit in Bremen am größten. Besonders für Kinder, die in Problembezirken aufwachsen, wird das immer mehr zum Problem. Ehrenamtliche Sozialarbeiter wie Sergeij Rossel bieten den Kindern und Jugendlichen mit Projekten eine Alternative zum tristen Alltag am Existenzminimum.

 

Welches Projekt Sergeij Rossel auf die Beine gestellt hat, zeigt unser Video.

 

Bremer Stadtteil Tenever besonders betroffen

 

Sozialarbeiter Sergeij Rossel ist selbst in Tenever aufgewachsen und kennt die Probleme, mit denen die Kids dort täglich konfrontiert werden. Viele davon hat er selbst erlebt. Gewalt und Kriminalität prägten auch seine Jugend. „Ich hatte den Punkt, dass sich mein Leben ändern sollte als ich erneut vor dem Richter saß und er mir dann auch gesagt hat, das ist jetzt die allerletzte Chance und das war dann ein Zeichen für mich: Okay, jetzt reicht es aber. Jetzt musst du dein Leben mal in die Hand nehmen“, erzählt uns der heutige Sozialarbeiter im Interview.

 

Als Vorbild für die Kids

 

Seine neue Einstellung zum Leben gibt der 30-Jährige nun an Kinder und Jugendlichen weiter. Dafür hat Sergeij ehrenamtlich ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem die Kids die Möglichkeit haben einfach mal abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen. Denn einmal auf die schiefe Bahn geraten, ist es ein Kraftakt, davon wieder runterzukommen. Ein solches Schicksal will der Sozialarbeiter den Jugendlichen seiner Gruppe ersparen und so unterstützt er sie auch abseits des Projektes. So hilft Sergeij seinen Schützlingen zum Beispiel auch bei sprachlichen Barrieren, dem Verbessern von Schulnoten oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

 

Friederike Gründken / Lena Wendt

 

Ehrenamtlicher Sozialarbeiter Sergeij Rossel
Mag ich