Carsten Burfeind und seine Mitarbeiter standen jeden Tag im Bremer Stau. Der Unternehmer zog die Reißleine und verlegte den Firmensitz aus der Hansestadt ins Umland. Wirtschaftlich hätten ihm die oft verstopften Straßen keine Wahl gelassen. Burfeind: "Durch die Verkehrssituation kam es ganz häufig auch dazu, wenn ich Kunden besuchte, dass ich einfach Termine nicht mehr einhalten konnte."
 

Im Video verrät der Schiffbauer, warum der Firmenumzug alternativlos war und wo die Bremer Verkehrspolitik aus seiner Sicht auf Irrwegen unterwegs ist.
 
 

Das wollen die Parteien beim Thema Verkehr unter anderem ändern:

 
 
SPD
- Öffentlichen Nahverkehr ausbauen
- Ringschluss der Bremer Stadtautobahn 281
 
CDU
- intelligente Ampelschaltungen
- Ausbau des Bahn-, Bus- und Straßennetzes
 
B'90/Grüne
- Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrradwege fördern
- Autofreie Bremer Innenstadt bis 2030
 
Linke
- Kostenloser öffentlicher Nahverkehr
- mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger auf der Straße
 
FDP
- Bremen soll eine moderne Autostadt werden
- Ausbau des Schienenvekehrs zwischen Bremen und Bremerhaven
 
AfD
- Sanierungsstau bei Brücken bekämpfen
- Pro Verbrennungsmotor, contra E-Mobilität
 
BiW
- Kopfsteinpflaster durch Asphalt ersetzen
- Radwegenetz ausbauen
 

Hintergrundinfos zu den Wahlprogrammen der Parteien:

 
 

Roland Rickelmann / Patrick-Testa-Kreitz
 
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