Braunschweig feiert Michael "Bully" Herbig für seinen Kinofilm "Ballon"


Was für ein Lob! Die Leser der Braunschweiger Zeitung haben Michael "Bully" Herbigs neuesten Kinohit "Ballon" zum Film des Jahres 2018 gewählt - noch vor großen Hollywood-Blockbustern. Gegen 19 andere Film hatte sich sein Streifen bei Premierenbesuchern durchgesetzt.

Bei so viel Zuspruch kam der Bayer am Sonntag natürlich gerne höchstpersönlich zur Preisübergabe nach Niedersachsen. In einer Sondervorstellung präsentierte der symphatische Filmemacher das Drama über einen Fluchtversuch aus der DDR noch einmal und stand dem begeisterten Publikum im Anschluss Rede und Antwort. 

Wechsel von Komödie zu ernstem Drama

Für viele ist die ernste Seite des Bully Herbig neu - füllt er doch sonst mit Komödien à la Schuh des Manitu die Kinosäle. "Aber ich kann ja jetzt nicht mit 50, 60 Jahren mit Sissi-Kostüm 'Franz' durch die Gegend schreien, das geht nicht", ist er sich sicher. Aber ist es denn jetzt ganz Schluss mit lustig? Das und vieles mehr verrät Jenny Richter im Beitrag.

"Ballon" beruht auf wahre Begebenheiten

Die Story des Film: Zwei Familien wollen 1979 raus aus dem vermeintlich tristen Osten in die westdeutsche Freiheit - mit einem waghalsigen Plan. Sie konstruieren einen Heißluftballon, mit dem die Flucht gelingen soll. Doch der Versuch scheitert, die Staatssicherheit nimmt sofort die Ermittlungen auf. Die Sehnsucht nach Freiheit aber ist so groß, dass die Familien einen neuen Ballon bauen. 

Gnadenhof in Niedersachsen
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