Ist Bremens Bildung familienfeindlich?

 

Seit 12 Jahren wohnt Sandra Lachmann nun schon in Bremen. Sie lebt in einer Patchworkfamilie und ist Mutter eines dreijährigen Sohnes. Mit der Bildungspolitik in ihrem Bundesland ist die selbstständige PR-Beraterin überhaupt nicht zufrieden: "Der erste Nervenkitzel, auf den ich hätte gerne verzichten mögen, war: Bekomme ich überhaupt einen Kitaplatz?"

 

Woran sich Sandra Lachmann noch stört und was sich ihrer Meinung nach schleunigst ändern sollte, sehen Sie im Video.

 

 

Das wollen die Parteien unter anderem:

 

 

SPD

- 100-Prozent-Versorgung für Kita-Betreuung ab drei Jahren
- Ganztagsbetreuung in Schulen ausbauen und Oberschulen stärken
 
 
CDU 
- mehr Leistungsorientierung mit Noten ab Klasse 3
- ein verpflichtendes drittes Kita-Jahr und längere Betreuungszeiten
 
 
B'90/Grüne 
- flexible und verlängerte Betreuungszeiten
- mehr Ganztagsgrundschulplätze sowie besser bezahltes Personal
 
 
Linke 
- Alleinerziehende bei der Kita-Platzvergabe bevorzugen
- Noten komplett abschaffen
 
 
FDP 
- Noten ab Klasse drei, das Sitzen-bleiben soll wieder eingeführt werden
- Kitas sollen flexibel geöffnet sein
 
 
AfD 
- das Abitur nach neun Jahren wieder einführen
- Eltern bei Erziehungsaufgaben stärker in die Pflicht nehmen
 
 
BiW 
- Rückkehr zum Schulsystem aus Haupt-, Realschule und Gymnasium
- Kita-Pflicht für Kinder mit Defiziten in der deutschen Sprache
 
 

Hintergrundinfos zu den Wahlprogrammen der Parteien:

Bundeszentrale für politische Bildung

 
Roland Rickelmann / Patrick-Testa-Kreitz
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