Beziehungsdrama in Hamburg-Langenhorn: Frau in Asylunterkunft erstochen

 

In einer Folgeunterkunft für Asylsuchende soll es am Montagabend gegen 22 Uhr zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gekommen sein - die 25-Jährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

 

Grauenvoller Anblick am Tatort


Als die Polizisten in der Unterkunft eintrafen, fanden sie zwei blutüberströmte Personen in einer Wohnung. Zunächst war unklar, ob eine dritte Person beteiligt war, daher suchte die Polizei mit einem Großaufgebot die Umgebung der Unterkunft ab. Zeugenaussagen brachten dann aber die Gewissheit, dass es sich bei dem Blutbad um eine Beziehungstat handelte.

 

Täter hatte Kontaktverbot zu seiner Ex-Freundin


Der 27-Jährige mutmaßliche Tatverdächtige soll mit einem großen Küchenmesser auf seine 25 Jahre alte Ex-Partnerin eingestochen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Vor der Tat soll es zu einem Streit gekommen sein. „Es soll gegen den Mann eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz vorliegen, die besagt, dass er sich seiner Ex-Partnerin nicht nähern darf. Aber dieser Umstand wird jetzt Gegenstand der Ermittlung sein“, so Sandra Levgrün von der Hamburger Polizei.

 

Opfer stirbt im Krankenhaus


Das Opfer und der mutmaßliche Täter wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Trotz Reanimationsversuchen und einer Notoperation verstarb die junge Frau im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Bewohner der Unterkunft, die die Tat beobachteten, wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. Die weiteren Hintergründe der Tat ermitteln jetzt die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft.

 

 

Mandy Utes

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