Auftakt am Flensburger Landgericht: 13 Angeklagte im Prozess um jahrelangen Drogenanbau

 

Cannabis Connection – was sich anhört, wie eine Boyband ist in Wahrheit eine Gruppe kriminelle Drogendealer, die in den letzten acht Jahren im großem Stil Marihuana angebaut und verkauft haben soll. In ihren versteckten Plantagen in Schleswig-Holstein geerntet, sollen die Männer fast ein Jahrzehnt mit den Drogen gedealt haben.


Vollbesetzt ist der Gerichtssaal des Flensburger Landgerichts zum Prozessauftakt eines Falls, der fassungslos macht. Über viele Jahre sollen insgesamt 13 Männer in ihren Einfamilienhäusern versteckt, in Dachböden, Garagen und Kellern die Plantagen betrieben haben.


Über 1,5 Millionen Euro sollen die Männer über die Jahre mit ihrem professionellen Anbau von insgesamt rund 400 Kilo Marihuana und dem Verkauf der Drogen eingenommen haben – das Ausmaß des Verfahrens ist auch für die erfahrenen Prozessbegleiter eine Seltenheit.

 


Da noch nicht alle Akten vorlagen wurde der Prozess vorerst unterbrochen und wird wohl in einer Woche fortgesetzt – Ende Dezember wird mit dem Urteil gerechnet. Unser Reporter Tobias Deckert war im Gericht in Flensburg dabei.

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