Großer Frust bei HSV-Spielern und Fans


Der Hamburger SV muss eine weitere Saison in der 2. Liga spielen. Nach der deutlichen Niederlage in Paderborn am Sonntag hat der einstige Bundesliga-Dino nur noch rechnerisch die Chance auf den Relegationsplatz – doch an die glaubt niemand mehr. Stattdessen heißt es jetzt an der Elbe Wunden lecken; sowohl bei Spielern als auch bei Fans. Was genau die Anhänger des HSV nach der 1:4 Niederlage gegen die Ostwestfalen denken, erfahren Sie im Video.

Ein einziger Scherbenhaufen


Beim HSV haben die Verantwortlichen bereits damit begonnen, den Scherbenhaufen zusammenzukehren. „Die letzten zwei Monate waren eine einzige Katastrophe“, gestand Sportvorstand Ralf Becker nach dem schwarzen Sonntag trefflich. Weder er noch andere Verantwortungsträger hatten sich ein weiteres Jahr 2. Liga in ihren schlimmsten Träumen vorstellen können.

Neue Spieler müssen kommen, andere gehen


Die Hamburger müssen sich neu aufstellen. Das Gesicht der Mannschaft wird sich radikal verändern müssen. Vermeintliche Leistungsträger wie Vizekapitän Gotoku Sakai, Ex-Nationalspieler Lewis Holtby und Hee-Chan Hwang sowie der unter dem Druck der Erwartungen zusammengebrochene Jungstar Fiete Arp stehen sinnbildlich für den HSV-Absturz. Hinzu kam, dass Kapitän Aaron Hunt aus Verletzungsgründen in der Rückrunde nur selten zur Verfügung stand. Da der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann wegen einer weiteren Spielzeit in der 2. Liga den Etat wird runterschrauben müssen, wird in Zukunft die eigene Nachwuchsarbeit noch wichtiger werden.

Mahnende Beispiele im Süden


Die Verantwortlichen beim HSV täten gut daran, aus der verkorksten Saison die richtigen und vielleicht auch unangenehmen Konsequenzen zu ziehen. Nur so dürfte sich das Schicksal vermeiden lassen, welches zuletzt anderen Traditionsklubs wie Kaiserslautern und 1860 München wiederfahren ist.


Quellen: RTL Nord, dpa

Autor: Sven Burmeister

HSV-Spieler beim Training
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