Alle Augen auf Alpakas: Hochzeitsbild mal anders

 

Kulleraugen, steile Frise, Wuschelfell: Alpakas sind beliebt wie nie zuvor. Eine Farm in Langenhagen bei Hannover macht aus den Models – auch für die schönsten Tage im Leben.

 

Wie Alpakas Hochzeitsfotos verschönern, sehen Sie im Video.

 

 

Neugierig und sanftmütig

 

„Wenn die einmal einem in die Augen geschaut haben, dann ist man verloren.“ Oliver Menke bringt es auf den Punkt. Seit 2016 leben Alpakas auf seinem Hof und er hat es bislang nicht ein einziges Mal bereut. „Die Tiere sind sanftmütig, aufgeweckt, eignen sich deswegen auch hervorragend zu Therapiezwecken“, schwärmt Oliver. Auf ihrem Hof arbeiten er und seine Patchwork-Familie auch mit geistig Behinderten oder ADHS-Patienten zusammen. Sie wandern mit den Tieren, die selbst wiederum immer wieder sehr neugierig sind und keine Berührungsängste haben. Anders als ihr Verwandten, die Lamas, spucken Alpakas übrigens deutlich weniger.

 

Tiere im Trend

 

Mit seinen Alpakas schwimmt Oliver Menke mit auf einer Erfolgswelle. Was vor einigen Jahren das Einhorn war, ist jetzt das Kameltier aus Südamerika. Trendforscher erklären die Popularität mit der Sehnsucht nach etwas Friedlichem. Angst vor Terror, Kriminalität oder Klimawandel? Alles kurz vergessen, wenn die flauschigen Alpakas auf den Plan treten.

 

Wolle begehrt

 

Alpakafarmen wie in Langenhagen freuen sich daher über hohe Besuchszahlen. Aber auch die Wolle ist ein sehr geschätztes Produkt. Einmal im Jahr werden Alpakas geschoren. Pro Tier kommen zwischen drei bis sechs Kilo Wolle dabei heraus. Die Faser der Alpaka-Wolle ist deutlich feiner und wärmer als die von Schafen. Das macht das Fell zudem weicher.

 

  Jenny Richter  / Patrick Testa-Kreitz

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