Altertümliche Reitkunst aus Bückeburg

 

Die Einzigartigkeit liegt im vertrauensvollen Miteinander


Viele Dinge aus der Vergangenheit wurden im Wandel der Zeit mindestens einmal generalüberholt. So auch die moderne Reitkunst, die in der heutigen Zeit vor allem das Gewinnen von Wettkämpfen vor Augen hat.
Dass der Pokalwahnsinn nicht immer oberste Priorität hatte und, dass es auch heute noch anders funktionieren kann, zeigt die fürstliche Hofreitschule in Bückeburg. Als eine von weltweit nur noch fünf Hofreitschulen werden hier Tier und Mensch in der barocken Hofreitkunst ausgebildet.


Insgesamt 22 Hengste, in dessen Adern noch blaues Blut fließt, gehören zum Gestüt der Fürstlichen Hofreitschule, die die Familie Krischke mit Leidenschaft führt. Hofreitmeister Wolfgang Krischke bringt den Auszubildenden die ehemals adelige Reitkunst näher, die aufgrund ihrer am Tier orientierten, freundschaftlichen Umgangsweise so ganz anders ist, als moderne Reitkunstausbildungen.


An 250 Veranstaltungen im Jahr können sich darüber hinaus auch Besucher und Pferdefreunde ein Bild der altertümlichen Reitkunst machen. Für unsere Reihe „Wissen X-akt“ hat Kim Umlauf sich in Bückeburg einmal für sie umgesehen.

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