Welche Partei passt zu meinen politischen Positionen?


Mit Hilfe des «Wahl-O-Mats» können sich Bürger vor der Landtagswahl am 7. Mai vergewissern, welche Partei am besten ihren Vorstellung entspricht. Das Online-Tool unter www.wahl-o-mat.de freigeschaltet. In dem Online-Tool werden 38 Thesen vorgestellt, bei denen die Nutzer entscheiden müssen, ob sie damit übereinstimmen, sie neutral bewerten oder ablehnen. Die Thesen haben 18 Jung- und Erstwähler im Alter von 16 bis 26 Jahren formuliert.

Unterstützt wurden sie von fünf Experten aus Schleswig-Holstein und einem Team der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB). Abgefragt wird beispielsweise, ob an Grundschulen wieder Noten ab der dritten Klasse eingeführt werden sollen oder der Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern vergrößert werden soll.  Alle 13 Parteien, die zur Landtagswahl zugelassen sind, haben dazu ihre Positionen vorgelegt. 

Wahl-O-Mat erstmals auch auf Friesisch und Dänisch

Der «Wahl-O-Mat» war von der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) 2002 eingeführt worden. Seitdem hat er sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert, ist Pamela Brandt, Projektleiterin bei der BPB, überzeugt. So zeigten Umfragen, dass etwa 80 Prozent der Nutzer durch das Tool die Positionen klarer geworden seien, 70 Prozent gaben außerdem an, die Beantwortung der Fragen habe Spaß gemacht. Bislang wurde der «Wahl-O-Mat» zu vier Bundestags-, drei Europawahlen und mehr als 30 Landtagswahlen veröffentlicht. Insgesamt wurde er mehr als 48 Millionen Mal genutzt.

In Schleswig-Holstein kommt er dieses Jahr zum dritten Mal zum Einsatz. Bei der Landtagswahl 2009 griffen rund 255 000 Menschen auf ihn zurück, 2005 waren es 90 000. Dieses Jahr gibt es den «Wahl-O-Mat» erstmals auch auf Friesisch und Dänisch.

>> Hier geht's zum Wahl-O-Mat

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