Verkehrskonzept zu G20 steht


Wie Sie Demos und gesperrte Straßen zum Gipfel in Hamburg umgehen

 

Am 7. und 8. Juli sind die 20 wichtigsten Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt in Hamburg zu Gast und wenn diese besonders gesicherten Personen irgendwo hin müssen, müssen die Hamburger sich hinten anstellen. Doch nicht nur die Konvois und Straßensperrungen werden für Behinderungen sorgen, parallel ziehen auch noch tausende Demonstranten durch die Straßen.

Wie die Polizei das ganz große Verkehrschaos verhindern will und was für Demos stattfinden, berichten die Reporterinnen Annalena Gutmann und Alina Schulz.

Verkehrskonzept zu G20: Wie Sie Demos und gesperrte Straßen zum Gipfel trotzdem umgehen

Was der HVV plant:

 

Von Donnerstag, 6. Juli, 12 Uhr, bis Sonnabend, 8. Juli, 20 Uhr muss im Bereich der Innenstadt zeitweise mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Grund dafür sind Straßensperrungen für Schleusungen der Staatsgäste von und zum Flughafen, zu den Hotels und den Veranstaltungsorten. Hinzu kommen angekündigte und bereits angemeldete Demonstrationen.

 

Mit folgenden Demonstrationen zum G20-Gipfel müssen Sie rechnen:

 

G20-Protestwelle, 2. Juli, 12 Uhr ab Rathausmarkt 

Welcome to hell, 6. Juli, 16 Uhr ab St. Pauli Fischmarkt

Bildungsstreik gegen G20, 7. Juli, 10:30 Uhr ab Deichtorplatz

Colorfull Mass gegen G20, 7. Juli. 19 Uhr auf der Moorweide (Fahrraddemo)

G20 entern – Gipfel versenken (Reeperbahn), 7. Juli, 20 Uhr

Grenzenlose Solidarität statt G20, Hauptbahnhof, 8. Juli, 11 Uhr ab Deichtorplatz

Hamburg zeigt Haltung, 8 Juli, 12:00 Uhr, Startpunkt: U1 Meßberg

Verkehrskonzept zu G20: Wie Sie Demos und gesperrte Straßen zum Gipfel trotzdem umgehen

U- und S-Bahnen sind Rückgrat beim HVV

 

Nach aktuellem Planungsstand werden die U- und S-Bahnen in Hamburg regulär fahren. Lediglich an einzelnen Haltestellen (U Messehallen, S Sternschanze) können einzelne Zu- und Abgänge zu den Bahnsteigen kurzfristig gesperrt sein. Auf der Linie S1 werden nachts zusätzliche Züge von und zum Flughafen verkehren. Im U-Bahn-Bereich werden zusätzliche Züge eingesetzt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fahren die U-Bahnen länger.

 

Statt Busse, lieber U- und S- Bahnen nutzen

 

Auch alle Buslinien werden in Hamburg grundsätzlich fahren. Aufgrund der allgemeinen Verkehrssituation insbesondere im Innenstadtbereich kann es dort zeitweise zu deutlichen Behinderungen kommen. Deshalb gilt für die Fahrgäste, die regulär den Bus nutzen, die Empfehlung, auf U- und S-Bahnen umzusteigen. Dazu wird der Umstieg auf die U- und S-Bahnen vereinfacht:

Hamburg verfügt in der Innenstadt (Ring 1) über ein sehr engmaschiges Schnellbahnnetz. Deshalb enden die Buslinien, die regulär in die Innenstadt fahren, in der Regel an Schnellbahnhaltestellen am Rande des Ring 1. Hier besteht für die Fahrgäste die Möglichkeit, schnell und einfach auf U- und SBahn umzusteigen. Zusätzlich werden im Innenstadtbereich Shuttle-Busse auf den regulären Buslinien eingesetzt. Diese werden - soweit es die Verkehrslage zulässt - im 10-Minuten-Takt fahren.

>> Detailierte Informationen gibt der HVV unter www.hvv.de/ueber-uns/aktuelles/2017_06_23_G20_Verkehrskonzept_im_HVV.php

 

HADAG-Fähren

 

Nach derzeitigem Stand ist lediglich die Linie 72 betroffen, die am Freitag, 7. Juli, ab 11 Uhr aufgrund der Absperrung zur Elbphilharmonie nicht fahren kann.

 

Regionalverkehr von/nach Schleswig-Holstein

 

Die Züge der DB aus Richtung Kiel und Flensburg (RE7/ RE70) beginnen/enden vom 6. Juli 21 Uhr bis 8. Juli 21 Uhr in Altona.

Die Züge der AKN (A1) beginnen und enden während des Gipfels in Eidelstedt, die der DB und der Nordbahn in Altona. Für die AKN (A1) gilt dies ab dem 3. Juli, für die Nordbahn (RB61) vom 6. Juli Betriebsbeginn bis zum 9. Juli Betriebsbeginn. 

 

>> Aktuelle Meldungen zu Störungen oder Fahrplanänderungen lesen Sie unter geofox.hvv.de

 

Gefahrenzone, Bürgertelefon und Hintergründe - Wichtige Infos zum G20-Gipfel in Hamburg lesen Sie hier!

 

Quelle: RTL Nord, hvv

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