Todestag der Lübecker Märtyrer jährt sich


Am morgigen Samstag jährt sich zum 75. Mal der Todestag von vier Geistlichen, die während des Zweiten Weltkriegs in Lübeck verhaftet und später in Hamburg von den Nationalsozialisten hingerichtet wurden. Bis heute wird den sogenannten Lübecker Märtyrern gedacht.

Widerstand gegen den Nationalsozialismus


Die vier Geistlichen waren die katholischen Priester Johannes Prassek, Eduard Müller und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink. Alle vier Geistliche waren in Lübeck tätig. Die Geistlichen hatten sich gemeinsam gegen die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes gewandt und wurden nach ihren Verhaftungen im Sommer 1942 ein Jahr später im Juni 1943 in Lübeck zum Tode verurteilt. Am 10. November 1943 wurden die Todesurteile in Hamburg vollstreckt.

Über die Geschichte berichtet auch unser Reporter Andreas Geerken im Video.

Lübecker Märtyrer
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