Söruper hilft Chinesen bei der Mondmission


Der Erfolg der Chinesen auf der Rückseite des Mondes mit einer Raumsonde zu landen, ist auch der Erfolg eines Mannes aus dem schleswig-holsteinischen Sörup: Amateurfunker Reinhard Kühn sendet nämlich aus seinem Garten Daten zur Raumsonde. Unter anderem gibt er Signale zum Auslösen der Kamera, die spektakuläre Fotos der Mission macht.

Aber wie kam es überhaupt dazu, dass der ehemalige Banker zur Minibodenstation wurde? Die Antwort gibt es von unserer Reporterin Katharina Steinhöfel weiß mehr.

Erste Landung auf der Rückseite des Mondes


Ausflüge von Raumschiffen und Astronauten auf den Mond gab es schon viele. Seit vergangener Woche ist China nun die erste Nation, die auch auf der von der Erde abgewandten Seite des Mondes gelandet ist.

Chinesische Experten hatten die Mission im Vorfeld als sehr anspruchsvoll bezeichnet. Als Hürde galt die reibungslose Kommunikation mit der Erde, weil auf der Rückseite des Mondes keine direkte Funkverbindung aufgebaut werden kann. Deshalb brachten die Chinesen bereits im Mai den Übertragungssatelliten „Queqiao“ (Brücke der Elstern) in Position, um Signale aus dem Funkschatten senden zu können.

Mit einem reibungslosen Ablauf der Mond-Mission soll unter Beweis gestellt werden, dass Chinas ambitioniertes Raumfahrtprogramm große Fortschritte macht.


Quellen: RTL Nord, dpa

Amateurfunker aus Sörup
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