So läuft die Ausbildung zum freiwilligen Müller in Leer


Jan Eiklenborg bildet im ostfriesischen Leer zum freiwilligen Müller aus. Anderthalb Jahre dauert das. 250 Lehrlinge hat er schon für die Praxis fitgemacht. Und das, obwohl es den Beruf an sich gar nicht mehr gibt. Was es aber gibt, sind jede Menge funktionstüchtige Mühlen, die nicht verstauben sollen. Die Zahl der restaurierten und wieder in Betrieb genommenen historischen Mühlen in Niedersachsen und Bremen hat in den vergangenen Jahren nämlich wieder zugenommen. Die Ausbildung zum freiwilligen Müller soll gewährleisten, dass diese Mühlen auch in Zukunft von Menschen betrieben werden können, die das nötige Fachwissen haben.

Theorie und Praxis


Die Ausbildung zum freiwilligen Müller, die unter anderem auch von der Volkshochschule Leer in Verbindung mit der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen e.V. angeboten wird, besteht sowohl aus theoretischen als auch aus praktischen Elementen. Während der Ausbildung erlernen die Teilnehmer unter anderem die physikalischen und technischen Grundlagen des Systems Mühle, die Unfallverhütung und den Arbeitsschutz in und an der Mühle, die Behandlung und Verarbeitung der Rohstoffe, das Arbeiten in der stehenden und laufenden Mühle und alles rund um das Thema Pflege und Wartung.

Unsere Reporterin Grit Gadow hat sich den Unterricht mal angeschaut.

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