Gefährdete Ostsee

 

MS Haithabu will die Ausbreitungen von Todeszonen bremsen

 

In der Ostsee gibt es sogenannte Todeszonen. Dort existiert kein Leben mehr. Was unvorstellbar klingt, kommt dort leider oft vor. Schuld ist der Mensch, denn diese Zonen entstehen auch durch Überdüngung in der Landwirtschaft.

Mit einer speziellen Kamera schaut sich Dr. Christian Reimers auf der MS Haithabu das Leben in der Ostsee genauer an. Regelmäßig fährt der Geologe mit dem Forschungsschiff raus und kontrolliert die Entwicklung des Küstengewässers.

Wie die momentane Situation aussieht, fassen die Reporter Alexander Müschen und Marisa Caligiuri zusammen.

 

MS Haithabu – das Gewässerüberwachungsschiff des Landes Schleswig-Holstein

 

Die MS Haithabu wird vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN-SH) betrieben. 

Nährstoffeinträge in die Gewässer, Ölunfälle und Munition am Meeresgrund – die Norddeutschen Meere sind einer Reihe von Gefahren und Belastungen ausgesetzt. Daher erfüllt das Forschungsschiff für verschiedene Landesbehörden vielfältige Aufgaben: Sie dient dazu, mehr über den Zustand der Ostsee zu erfahren, um sie besser schützen zu können. Die Haithabu ist wichtig für die Ölbekämpfung und wird zum Auffinden und Räumen von Munition eingesetzt.

>> Mehr über technische Daten und weitere Details zur MS Haithabu finden Sie unter www.umweltdaten.landsh.de

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