Hamburg im Ausnahmezustand für G20

 


Was Sie für den 7. und 8. Juli wissen sollten!

 

Der G20-Gipfel in Hamburg dürfte die größte politische Veranstaltung in der Geschichte der Hansestadt sein. Die Polizei betont aber, dass das normale Leben während des Gipfeltreffens am 7. und 8. Juli weitergehen solle. Selbst die wenigen in den Sicherheitszonen wohnenden Hamburger könnten Besuch empfangen oder Kindergeburtstage feiern. Bei der Fahrt in die Innenstadt sollte man allerdings am besten auf das Auto verzichten und mit U- oder S-Bahn fahren. Die Kolonnenfahrten der 35 G20-Delegationen werden den Straßenverkehr ab dem 5. Juli behindern.

 

Wichtige Informationen für die Sicherheitszonen zum G20-Gipfel

 

Das sind die Sicherheitszonen: Das offizielle Stadtportal Hamburgs www.hamburg.de hat eine interaktive Karte erstellt, aus der sich der genaue Verlauf der äußeren Begrenzung der Sicherheitszonen ergeben. Sie wird ständig aktualisiert. Dort finden Sie als Download als Informationsflyer für den Bereich Messehallen bzw. Elbphilharmonie.

 

Bürgertelefon: Die Polizei Hamburg hat ein kostenloses Bürgertelefon zum G20-Gipfel eingerichtet: 08000 – 4286 50. Das Telefon ist von montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

E-Mail-Adresse: Sie können auch eine E-Mail schreiben an g20-buergerinfo@polizei.hamburg.de.

Auch über ihre Social Media Accounts informiert die Polizei Betroffene und Intersessierte: Twitter und Facebook

 

Übrigens: Der Hamburg Airport schließt Einschränkungen für seine Passagiere nicht aus. Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg-airport.de/de/g20.php

G 20: Das kommt auf die Anwohner zu

Hamburgs Polizei informiert zu G20

 

Vor dem G20-Gipfel setzt die Hamburger Polizei auf Transparenz. Ihre Öffentlichkeitsabteilung soll die Stärke von drei Hundertschaften erreichen.

Jede Frage der Bürger soll beantwortet werden, auch die nach privaten Heiratsplänen. Allein 200 Beamte mit blauen Westen seien in den betroffenen Stadtteilen unterwegs, um mit den Bürgern direkt zu sprechen. Besondere Schwerpunkte des Einsatzes seien das Schanzen- und Karolinenviertel sowie das Gebiet rund um die Elbphilharmonie, also jeweils Stadtteile, die an die geplanten Sicherheitszonen angrenzen. 

>> Weitere Informationen erhalten Sie hier!

G20 in Hamburg

Hamburger Polizei verfügt zu G20-Gipfel große Demo-Verbotszone

 

Zur Sicherung der Wege zum Tagungsort des G20-Gipfels hat die Hamburger Polizei Demonstrationen in einem großen Gebiet zwischen Innenstadt und Flughafen verboten.
Von der Allgemeinverfügung betroffen sind neben der Innenstadt auch die Stadtteile rund um die Messe und die Außenalster. In dieser Zone dürfen vom 7. Juli (ab 6.00 Uhr) bis zum 8. Juli (bis 17.00 Uhr) keine Versammlungen stattfinden. Am Nachmittag und Abend des 7. Juli gilt das Demonstrationsverbot auch rund um die Elbphilharmonie und die Speicherstadt. Die Gäste des Gipfels wollen in der Zeit ein Konzert in dem neuen Wahrzeichen Hamburgs besuchen. 

>> Unser Video zu den Demo-Verbotszonen sehen Sie hier!

G20 – Wer ist dabei?

 

Der „Gruppe der 20“ (G20), die sich am 7./8. Juli in Hamburg trifft, gehören die Europäische Union und die 19 führenden Industrie- und Schwellenländer an:
Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die Türkei und die USA. Die Gruppe repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung, mehr als 80 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und 80 Prozent des Handels. Die Beschlüsse sind nicht bindend: Die G20 kann Entscheidungen nicht durchsetzen, sondern nur einen Kurs bestimmen oder politisch Schwung erzeugen.

 

Zu jedem Gipfel werden Gastländer eingeladen

 

Regelmäßig ist Spanien dabei, hinzukommen in diesem Jahr Norwegen, die Niederlande und Singapur ebenso wie die Afrikanische Union (AU), die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) und die Organisation Neue Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas (Nepad).

 

Auch internationale Organisationen sind dabei

 

Daneben nehmen weitere internationale Organisationen teil: die Vereinten Nationen, der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, die Welthandelsorganisation WTO, der Finanzstabilitätsrat, die Internationale Arbeitsorganisation ILO und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD.

 

Gastgeber des G20-Gipfels

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel gilt als Gastgeberin. Da Deutschland am 1. Dezember 2016 die G20-Präsidentschaft übernommen hat, fällt es der mächtigsten Frau der Welt auch zu, den Gipfel am 7. und 8. Juli in ihrer Geburtsstadt zu leiten.

 

Der Hausherr

 

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist Hausherr des Gipfels. Als Merkel beim traditionellen Matthiae-Mahl im Februar 2016 die Öffentlichkeit wissen ließ, dass sie den G20-Gipfel in Hamburg ausrichten wolle, war der SPD-Bundesvize sofort begeistert, spricht seither davon, dass es eine Ehre sei, solch eine Veranstaltung in der Stadt zu haben. 

 

Quelle: RTL Nord, dpa

 

Alle bisherigen Beiträge zum G20-Gipfel in Hamburg finden Sie hier!

 

 

#G20HAM17

 

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