Otto-Katalog – einst das Tor zur Einkaufswelt


Bestseller aus Hamburg erscheint das letzte Mal

 

Der OTTO-Katalog ist schwer und war für Millionen Fans Jahrzehnte das bunte Tor zur Einkaufswelt. Allerdings hat das Online-Shopping zunehmend am Sinn und Zweck dieses Katalogs genagt und nun ist damit Schluss. Seit Dienstag wird das Telefonbuchdicke Druckwerk vom Hamburger Otto-Konzern das letzte Mal ausgeliefert. Ab jetzt werden die Waren dann nur noch online verkauft. Allerdings ist der Katalog ein echtes Stück Zeitgeschichte.

 

28 Paar Schuhe machten den Anfang

 

Der erste handgebundenen Katalog Werner Ottos entstand 1950 und zeigte 28 Paar Schuhe auf vierzehn Seiten. Insgesamt dreihundert Haushalte erreichte das Werbewerk damals.

Allerdings interessierten sich schnell mehr und mehr Menschen für die Bestellung per Katalog und so wuchs auch das Angebot und die Auflagen und Seitenzahlen stiegen auch. Zu Spitzenzeiten war der OTTO-Katalog über 1000 Seiten stark.

Die Covergestaltung erregte oft Aufsehen. Auf dem Titelbild lächelten Top-Models wie Claudia Schiffer, Heidi Klum oder Gisele Bündchen die Kunden an und werteten damit die Marke enorm auf.

 

Unser Reporter Andreas Geerken berichtet über die Erfolgsstory des Bestsellers aus Hamburg.

Otto-Katalog: Bestseller aus Hamburg erscheint das letzte Mal
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