Genervte Pendler

 

Niedersachsen will jetzt im Großraum Braunschweig handeln.

Es gibt gute Neuigkeiten, für alle genervten Berufspendler in Ballungsraum Braunschweig.  Die Niedersächsische Landesregierung verspricht, dass der Weg von Braunschweig nach Salzgitter in Zukunft viel entspannter werden soll. Stress und Staus werden der Vergangenheit angehören, sagen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Verkehrsminister Olaf Lies (SPD). „Ja, wir haben hier eindeutig ein Problem“, so Weil am Freitag. Er bezog sich auf verstopfte Straßen und überfüllte Züge, mit denen täglich Zehntausende Menschen auch zwischen Braunschweig und Wolfsburg unterwegs sind.

Niedersachsen will mit der zusätzlichen Summe von 25 Millionen Euro in den kommenden Jahren die Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel verbessern, um den Nahverkehr attraktiver zu machen. Außerdem steht der Ausbau der Autobahn 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg an. Der Autobahnabschnitt war vorrangig in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Im Sommer will das Bundeskabinett den Plan verabschieden. Auch auf den Schienen wird sich etwas tun: Die Zugstrecke zwischen Braunschweig und Wolfsburg soll zweigleisig ausgebaut werden.

Das Braunschweiger Land sei das industrielle Herz Niedersachsens, sagte der Ministerpräsident. Die Infrastruktur könne mit den Ansprüchen jedoch nicht mithalten.

Die Reporterinnen Suana Boeck und Svenja Dohmeyer berichten.

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