Arbeiten für Kost und Logis: "Wwoofing" im Weidezentrum Padingbüttel

 

Die freiwilligen Helfer von Padingbüttel


Die Welt sehen und andere Sprachen lernen, das ist es, was Menschen aus der ganzen Welt zum Reisen motiviert. Eine ganz neue Form davon ist das "Wwoofing", bei dem man für kostenloses Essen und Unterkunft arbeitet. Zu einem der 400 Öko-Höfe, die das "Wwoofen" in Deutschland anbieten, gehört das Weidenzentrum Padingbüttel.


Weder Handyempfang, noch Fernsehen, sondern nur die eindrucksvolle Ruhe des grünen Labyrinths. Das Weidenzentrum in Padingbüttel in der Wurster Nordseeküste ist Heimat von über 100 Weidenarten, sowie für eine Handvoll Farmarbeiter auf Zeit, die "Wwoofer".


Das Weidenzentrum gehört zum "Wwoof"-Netzwerk, was für "World Wide Opportunities on Organic Farms" steht. Leiterin des Weidenzentrums ist Claudia Reuter, die die Gäste aus aller Welt seit mittlerweile 15 Jahren empfängt und für die die freiwilligen Helfer mittlerweile unentbehrlich sind.


Zwischen zwei und 14 Helfern leben gleichzeitig auf dem Hof und helfen bei der Ernte. Das Leben im Weidenzentrum ist wie in einer großen Familie, es wird zusammen Brot gebacken, Marmelade gekocht und zusammen gegessen. Haupteinnahmequelle des Hofs sind die Flechtkurse, wo die geernteten Weiden geflochten werden und man einmal die Seele baumeln lassen kann.

 


Grit Monien hat sich in diesem verflochtenen Paradies einmal umgeschaut.

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